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Der Herkunftsnachweis kann eine Mehrkostenfinanzierung (MKF) oder eine kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) sein. Jede in der Schweiz existierende, stromproduzierende Anlage benötigt einen Herkunftsnachweis.

Mehrkostenfinanzierung (MKF)

Grundsätzlich gehören sämtliche Produktionsanlagen ,Erneuerbarer Energienʼ der Mehrkostenfinanzierung (MKF) an, die vor dem 31.12.2005 in Betrieb waren und es noch sind. Nur MKF-Anlagen, die nach dem 1. Januar 2006 in Betrieb genommen oder nach dem 1. Januar 2006 gemäss den Bestimmungen der revidierten Energieverordnung erheblich erneuert oder erweitert wurden, sind ab dem 1. Januar 2009 nicht mehr anspruchsberechtigt, sich an der Mehrkostenfinanzierung zu beteiligen. Diese Anlagen können jedoch für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) angemeldet werden. Weiter gilt, dass ohne Herkunftsnachweis kein Anspruch auf Mehrkostenfinanzierung möglich ist.

Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV)

Die kostendeckende Einspeisevergütung gilt für Anlagen ,Erneuerbarer Energienʼ, die ab dem 1. Januar 2006 in Betrieb genommen wurden. Wurden grössere Änderungen und/oder Erweiterungen von älteren Anlagen nach diesem Datum durchgeführt, so können diese ebenfalls eine kostendeckende Einspeisevergütung geltend machen und von Swissgrid eine Zulassung bekommen.

 

Entwicklung

Mit der Einführung der erneuerten Energieverordnung wurde in der Schweiz eine Kennzeichnungspflicht für Strom eingeführt. Diese ist seit 2006 verpflichtend. Von dieser Pflicht sind alle Unternehmen betroffen, die in der Schweiz Endverbraucher mit Elektrizität versorgen.

Herkunftsnachweise garantieren, dass auf diese Weise gekennzeichneter Strom aus erneuerbaren Energieträgern stammt. Bevor jedoch Herkunftsnachweise für eine Produktionsanlage ausgestellt werden können, muss die Anlage im Herkunftsnachweissystem (HKN CH) erfasst sein. Seit Ende November 2007 ist Swissgrid offiziell Ausstellerin für diese Herkunftsnachweise.

Mit der neuen Energieverordnung müssen alle Anlagen, die von einer Förderung profitieren wollen (kostendeckende Einspeisevergütung oder Mehrkostenfinanzierung), Herkunftsnachweise erfassen lassen. Diese neue Energieverordnung ist seit dem 1. Januar 2009 verpflichtend.

Nutzen

Alle, den kantonalen Qualitätsanforderungen unterstellten Behinderten-Institutionen, wie sie in den Sozialgesetzen, Heimverordnungen definiert sind (Anstalten, Werkstätten und Wohnheime für invalide Personen) und auf der Heimliste aufgeführt sind.

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