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Tanks und Tankanlagen

Tankanlage

Wassergefährdende Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Brennstoffe für Heizungen, Kraftstoffe für Fahrzeuge, Chemikalien in der Industrie oder im Gewerbe werden in Tanks aus Metall, aus Kunststoff oder aus Kompositwerkstoffen gelagert.

Die Tanks sind mit verschiedenen sicherheitstechnischen Elementen ausgerüstet, um Risiken, wie Korrosionsangriff, Leckagen, sowie Über- und Unterdruck auf ein akzeptiertes Niveau zu reduzieren. Sehr oft werden solche Tanks zu einer mehr oder weniger grossen Tankanlage miteinander verbunden.

Der Gewässerschutz ist hierbei das wichtigste Anliegen. Leckagen würden den Boden, das Grund- und Trinkwasser verschmutzen und zu erheblichen Sanierungskosten und Betriebsausfällen führen. Richtig ausgelegte Tanks, eine fachgerechte Herstellung und richtig durchgeführte Endabnahme verbessern die konstruktive Sicherheit. Richtig definierte Schutzvorrichtungen, wie zum Beispiel Überfüllsicherungen, Sicherheitsventile, Leckmeldegeräte, Vakuumüberwachungen usw. verbessern das Sicherheitsniveau signifikant. Eine Risikoanalyse über die Gesamtanlage erlaubt es dann das gesetzlich geforderte Schutzziel zu erreichen.

Das Gewässerschutz-Gesetz (GSchG) und die Gewässerschutzverordnung (GSchV) übertragen die Verantwortung für den Schutz des Trinkwassers vor wassergefährdenden Flüssigkeiten an die Kantone. Die Komplexität und die Vielfalt der Tanks, der Ausrüstungsteile und der Tankanlagen verlangen umfassende Fachkenntnis, welche nicht bei allen Kantonen vorhanden sein können. Aus diesem Grund soll schweizweit, sowie im Fürstentum Lichtenstein ein einheitliches Niveau angewendet werden. Somit hat die KVU (Kantonale Vereinigung der Vorsteher der Umweltämter) die SVTI (Schweizerischer Verein für technische Inspektion) als Fachstelle für die Überprüfung und Festlegung des Stands der Technik festgelegt.

Hersteller von Tanks aus Metall, Kunststoff oder Kompositwerkstoffen, sowie Hersteller von Ausrüstungsteilen für Tanks und Anlagebauer können sich an den SVTI wenden, um zu überprüfen, ob deren Komponenten den anerkannten Stand der Technik erfüllen.

Der anerkannte Stand der Technik beruht einerseits auf früheren technische Regeln der Schweiz und anderseits auf den heutigen EN-Normen. Die Europäische Bauproduktrichtlinie und das daraus abgeleitete Schweizer Bauproduktgesetz spielt eine weitere wichtige Rolle.

Der SVTI prüft die vom Hersteller zur Verfügung gestellten Unterlagen auf Übereinstimmungen mit den Normen und Regeln. Konforme Produkte werden auf einer öffentlich zugänglichen Liste geführt, welche von den Kantonen für die Abwicklung der Bewilligungsverfahren genutzt werden kann.

Die Produkte sind vielseitig, seien es Serien- oder Einzelfertigungen, und die eigentliche Belastung kann sehr unterschiedlich sein. Es ist für Hersteller deshalb empfehlenswert mit dem SVTI, als kompetenter Partner, Kontakt aufzunehmen, und allenfalls auch bereits zur Verfügung stehende Unterlagen von früheren Prüfungen oder Zulassungen in anderen EU-Ländern überprüfen zu lassen.

Wir garantieren Ihnen eine kompetente, kundenorientierte und effiziente Abwicklung.

 

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Kontakt

Markus Staub

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Tel:  +41 44 877 61 79
Fax:  +41 44 877 61 75
markus.staub@--anti-clutter--swissts.ch

 

Gerhard Wochner

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Tel. +41 44 877 61 74
Fax: +41 44 877 61 75

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