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Wie alt sind die Namen der Schweizer Berge?

Das Matterhorn

1581 erstmals als Mont Cervin erwähnt, später auch als Mons Silvanus und Mons Silvius. Aus dem Jahr 1682 ist der Name Matterhorn erstmals überliefert.

"Die Namen der Berge sind uralt." (?)

Die Flächendeckende Benennung der Gipfel ist das Werk der Alpinisten und Kartografen des 19. Jahrhunderts. Die Dufouspitze (4634 m.ü.M.), höchster Gipfel der Schweiz, erhielt ihren Namen am 28.01.1863 durch einen Bundesratsbeschluss - siebeneinhalb Jahre nach der Erstbesteigung am 31.07.1855. Eine Hommage an General Guillaume Henri Dufour, der die Vermessung und Kartographierung der Schweiz im Massstab 1:100'000 veranlasst hatte.

Um 1500 hatten erst etwa zehn Berge der ganzen Alpen einen offiziellen Namen, hundert Jahre später rund vierzig. Die Alpenbewohner fürchteten die Mächte, die sie in dem Gestein vermuteten. Namen erhielten nur Gipfel, die ihnen praktisch oder mythologisch etwas bedeuteten. Das zeigt auch der Dialog zwischen Heidi und Geissenpeter:"Oh sieh! sieh! der hohe Felsenberg ist ganz glühend! (...) Peter, steh auf! Sieh, das Feuer ist auch beim Raubvogel! (...) Alles, alles ist im Feuer!" - "Es war immer so", sagte jetzt der Peter gemütlich und schälte an seiner Rute fort (...). - "Oh sieh, sieh", rief Heidi in grosser Aufregung, "auf einmal werden sie rosenrot! Sieh den mit Schnee und den mit den hohen, spitzigen Felsen! Wie heissen sie, Peter?" -  "Berge heissen nicht" erwiederte dieser."

Quellen: Patrick Brauns: Die Berge rufen. Alpen, Sprachen, Mythen, Frauenfeld 2002, Johanna Spyri: Heidi, Gesamtausgabe: Heidis Lehr- und Wanderjahre./Heidi kann brauchen, was es gelernt hat, Chur 2000.

 

 

Meereshöhe

Pierre du Niton. Der Referenzpunkt für die Höhenmessung in der Schweiz befindet sich auf einem Felsen im Hafen von Genf.

"Ein internationales Standardmass" (?)

Jedes Land hat eigene Bezugspunkte. Die Schweiz orientiert sich am Mittelmeer, Deutschland an der Nordsee, . Macht 27 Zentimeter Unterschied. Das wussten auch die Ingenieure der neuen "Hochrheinbrücke", die den deutschen und den aargauischenTeil der Stadt Laufenburg verbindet. Doch statt auf Schweizer Seite das Niveau um 27 Zentimeter anzuheben, senkten sie die Brücke um 27 Zentimeter ab - lagen also 54 Zentimeter daneben. Auf deutscher Seite wurde daraufhin der Strassenanschluss tiefer gelegt, damit die Brücke überhaupt passierbar ist.

Ausgangspunkt für Messungen in der Schweiz ist der Pierre du Niton im Hafenbecken von Genf. Um die Höhe über Meeresspiegel zu bestimmen, nutzte die Schweiz um 1900 französische Messungen im Hafen von Marseille als Referenzpunkt («Alter Horizont»). Bis heute bildet dieser Stein den Referenzpunkt der Höhenmessung in der Schweiz. Jedoch wurde seine Höhe 1902 auf 373,6 m ü. M. neudefiniert, indem man die Meereshöhe über vier Meeresanschlüsse Tessin, Po, Rhône kontrollierte. Daher sind Höhenangaben in Karten der Schweiz vor dem Jahr 1902 um 3,26 m höher als die heute offiziellen Werte.

Deutschland verwendete erst verschiedene Pegel, heute ist das Land ans europäische Nivelement-Netz angeschlossen, das sein "Normalnull" aus dem mittleren Nordsee-Pegel bei Amsterdam bestimmt. Eine vage Sache. Nicht nur die Meereshöhen von Amsterdam und Marseille differieren, innerhalb der Ostsee schwankt der mittlere Meeresspiegel von Ort zu Ort um rund 20 Zentimeter. Die Zeit der Messung spielt ebenfalls eine Rolle; über die letzten hundert Jahre ist der Meeresspiegel um zehn bis zwanzig Zentimeter gestiegen.

Quellen: Kolumne "Professor Kleinstein": Niveausprünge, Sonntagszeitung, 08.02.2004. Rheinbrücke mit Treppe, Spiegel Online, www.spiegel.de . Laufenburg und die 54 cm, www.laufenburg.de.

populäre Irrtümer aufgeklärt

Weitere Antworten auf Fragen, die jeden Schweizer bewegen finden Sie im Buch von Franziska Schläpfer:

Schläpfer, Franziska: Schweizer Lexikon der populären Irrtümer, Missverständnisse und Vorurteile von Alpenklübler bis Zwingli, Pendo 2004.

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